Wo der Wolf in mir wohnt
Wo der Wolf in mir wohnt Ein intimer, instinktiver Titel, der deinen inneren Wilden nicht als äußeres Phänomen darstellt, sondern als Teil deiner Identität. Er ist nicht „da draußen“ - er lebt in dir. Der Wolf ist dabei kein Feind, sondern Wächter, Spiegel, Lehrer.

LyricsGermanShowHide
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Ich ging durch Städte aus Licht, doch spürte nichts in mir. Trug Masken aus Vernunft, doch verlor mein eigenes Tier.
Ich hörte seinen Ruf im Wind, ein Kratzen unter Haut. Der Wolf in mir, so lang verbannt, hat nie den Weg versaut.
Wo der Wolf in mir wohnt, da brennt ein altes Feuer. Es flackert nicht - es frisst sich durch, macht Knochen, Haut und Träume weich.
Wo der Wolf in mir wohnt, bin ich weder Herr noch Held. Dort bin ich nur - roh, wach, lebendig, ein Wesen ohne Welt.
Ich rannte barfuß in die Nacht, der Asphalt war zu kalt. Ich suchte nach dem ersten Klang, nach Wärme, wild und alt.
Ich fiel in Erde, Schweiß und Scham, und etwas in mir lachte. Der Wolf kam näher, roch mein Herz - als hätte er gewartet.
Nimm mich mit in deinen Kreis. Führe mich durch dunklen Schweiß. Kratz mir meine Lügen ab, bis ich wieder atmen darf.
Zeig mir, wie man jagt, wie man fühlt, wie man schreit, wie man lebt - ohne Ziel, aber ganz, aber echt, aber wild.
Wo der Wolf in mir wohnt, da brennt ein altes Feuer. Es flackert nicht - es frisst sich durch, macht Knochen, Haut und Träume weich.
Wo der Wolf in mir wohnt, bin ich weder Herr noch Held. Dort bin ich nur - roh, wach, lebendig, ein Wesen ohne Welt.
Ich bin zurück. Nicht als Mann, nicht als Name - sondern als Herz mit Zähnen. Als Ruf ohne Sprache. Als Wolf, der endlich heimkehrt.

