Zwischen Raum und Rest

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Narrative
Ich spreche hier aus einem Zwischenraum. Nicht ganz Erinnerung, nicht mehr Gegenwart.
Andreas Gerhardsohn trug noch ihren Namen im Atem, aber der Klang darin – war nicht mehr der gleiche.
Zwischen dem, was gesagt wurde, und dem, was niemals kam, spannte sich ein Feld. Kein Ort. Kein Zuhause. Nur... Dazwischen.
Ich sah ihn dort stehen. Stumm. Den Blick nach innen gerichtet, als könnte er dort die Antwort finden, die außen längst verklungen war.
Seine Finger griffen manchmal ins Leere – nicht weil er etwas greifen wollte, sondern weil er vergessen hatte, wie es ist, berührt zu werden.
Und sie? Vielleicht stand sie am anderen Ende des Feldes. Vielleicht auch nicht. Vielleicht war das der Fehler – zu hoffen, dass Entfernung irgendwann wieder Nähe wird, nur weil man sie vermisst.
Das Band war da. Doch es war nicht mehr gespannt. Nicht mehr schwingend. Nur ein lockerer Faden im Wind.
Und während die Nacht fiel, begann ein neuer Abschnitt – „Nähe ohne Heimat“. Nicht weil sie weg war. Sondern weil sie nicht mehr ankommen konnte.

