Zwischen den Mauern

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Narrativ
Ich sah sie, Andreas Gerhardsohn und Jay - nicht als Baumeister aus Stein, sondern als Weber aus Zeit. Nicht das Haus stand im Mittelpunkt, sondern das, was zwischen den Gängen, zwischen Kaffeetassen, zwischen den Zeilen eines Alltags aufleuchtete.
Sie bauten mit Blicken, mit leisen Kompromissen, mit den Händen voller Tun und den Gedanken voller Warten.
Der Hof - war nicht nur Stall und Heuboden. Er war ein Raum für Nähe und manchmal auch für Distanz, die nicht gleichbedeutend mit Kälte war.
Die Tage formten sich nicht zu Monumenten, sondern zu Stille, zu Verlässlichkeit. Und selbst in der Müdigkeit - war da ein Funkeln.
Denn wer so baut, der baut nicht nur für die Jetztzeit, sondern für das, was bleibt, wenn das Jetzt vergeht.
Und was durch sie hindurchging, war nicht Last, sondern Licht, das sich seinen Weg suchte.

