← Opus Unus: Zeit - Chor der Schatten (Episode II)
TRACK 11

Zwischen Licht und Leben

Zwischen Licht und Leben
LyricsGermanShowHide

Narrativ

„Die Liebe hatte keine Hymne mehr - aber einen Klang. Kein Versprechen - aber einen Takt.“

Er stand nicht mehr vor den Flammen, nicht mehr im Rausch der Leuchtkraft. Und doch - etwas in ihm glomm weiter. Nicht laut, nicht glänzend, aber lebendig.

Ich sah ihn wie er trug, wie er schwieg, wie er täglich das Unsichtbare band - in Taten, Gesten, Routinen.

Nicht mehr sprach er von Liebe, aber er tat sie.

Ein Haus wuchs um ihn, aus Holz, aus Wänden, aus Wind. Ein Hof, den sie gemeinsam atmeten. Kein Palast, aber ein Zuhause.

Der Krieger ruhte nicht - aber er stritt nicht mehr. Der Schöpfer war müde - doch er schuf.

Und der Liebende? Er hatte keinen Namen mehr. Aber ich sah ihn - in jeder Bewegung, in jedem Brotteig, in jeder Hand, die blieb.

VIDEO / YOUTUBE

Zwischen Licht und Leben

Loading this video connects to YouTube.

Watch on YouTube ↗