Am Ende des Fallens III

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Narrativ
Am Rand der Welten, wo keine Worte mehr genügen, wo Vergangenheit zu Staub wird, beginnt das Lied der alten Zeit.
Ich sah ihn stehen – den, der einst Andreas Gerhardsohn war. Gebückt vom Gewicht der Jahre, doch die Augen klar, die Stirn von stiller Glut berührt.
Er war durch alle Schatten gegangen, nicht als Held, sondern als Mensch.
Die Zeit, die ihn geformt hatte wie Gletscher das Gestein, warf nun kein Licht mehr auf das Außen – sondern nach innen.
Dort, im heiligen Dämmer seines Herzens, sprach kein Name mehr – nur der Klang des Werdens.
Ein Schleier aus Nordlicht lag über seinem Weg. Und das Feuer, das in der Ferne wartete, war kein Gericht – sondern Heimkehr.
Was war, blieb nicht zurück. Was bleibt, ist kein Besitz. Nur der Atem zwischen den Welten, die Liebe ohne Zeit.
So tritt er ein – in das Haus jenseits des Anfangs. Nicht mehr suchend. Nicht mehr fliehend. Nur noch – bleibend.

